Termine

07.09.2010
um 19.00 Uhr

Für einen gerechten Frieden in Nahost

mehr... »

09.09.2010
um 19.00 Uhr

Informationsveranstaltung mit Wolfgang Zimmermann

mehr... »

09.09.2010
um 18:30 Uhr

Bürgerversammlung Grünfläche "Theile"

mehr... »

16.09.2010
um 19.00 Uhr

Geschichte der Strömungen in der LINKEn

mehr... »

Die Linke.Liste-Fraktion

Neues Buch zur Stadtgeschichte muss mit breiter Beteiligung entstehen

(Oberhausen, 28.07.2010)


Es ist mehr als 45 Jahre her, als das „aktuelle“ Buch zur Stadtgeschichte von einer Autorengruppe um Wilhelm Seipp veröffentlicht wurde. 45 Jahre, in denen sich die Geschichte der Stadt Oberhausen nicht nur weiterentwickelt hat, sondern sich auch der Blick auf diese Geschichte entscheidend verändert hat. Die LINKE LISTE steht daher der Initiative von Oberbürgmeister Klaus Wehling, anlässlich des 150jährigen Bestehens der Stadt 2012 ein neues Buch zur Geschichte der Stadt Oberhausen herauszubringen, durchaus positiv gegenüber. „Das Heimatbuch von Herrn Seipp spiegelt in vielen Passagen nicht mehr den aktuellen Stand der Geschichtsforschung wieder“, so der Vertreter der LINKEN LISTE im Kulturausschuss, Hartmut Imlau. „Es ist“, so Imlau weiter, “methodisch und inhaltlich veraltet.“

Mit der Erstellung eines neuen Werks zur Geschichte der Stadt Oberhausen ist nach Überzeugung der LINKEN LISTE die Chance verbunden, ein Geschichtsbuch von den Menschen dieser Stadt für die Menschen dieser Stadt zu machen. Umso unverständlicher ist es, dass ein derartiges Projekt jetzt quasi hinter verschlossenen Türen umgesetzt werden soll. „Nicht einmal im Kulturausschuss des Rates wurde das Projekt bislang vorgestellt“, gibt Imlau zu Bedenken. Auch seien viele Gruppen und Einzelpersonen, die sich seit Jahren mit der Geschichte Oberhausens beschäftigen, nicht eingeladen, sich an der Erstellung eines neuen Buchs zur Stadtgeschichte zu beteiligen.

In der mittlerweile gegründeten Redaktionsgruppe um Dr. Langer, Vorsitzender der Historischen Gesellschaft Oberhausen, sind weder der Geschichtskreis Osterfeld noch die Geschichtswerkstatt Oberhausen vertreten. Auch Einzelpersonen, wie die wegen ihrer Verdienste um die Erforschung der Geschichte Holtens mit dem Ehrenring der Stadt ausgezeichnete Monika Elm, wurden offensichtlich nicht angefragt. „Geschichte ist immer die Geschichte von vielen, ein zeitgemäßes Buch zur Geschichte der Stadt Oberhausen muss daher mit breiter Beteiligung aller Gruppen und Einzelpersonen entstehen, die die Geschichte dieser Stadt erforschen“, so Imlau abschließend.

Hartmut Imlau
Kulturpolitischer Sprecher

von: Claudia Leischen (claudia.leischen@linkeliste-ob.de)

« zurück