Zur BOB-Forderung Abschaffung der Baumschutzsatzung

Baumschutzsatzung erhalten

Bei der Sitzung der Bezirksvertretung Sterkrade am 30.10.2014 forderte der Bezirksvertreter von BOB Werner Nowak, die Baumschutzsatzung müsse abgeschafft werden.

Denn diese würde das Recht auf Eigentum einschränken. Jeder könne schließlich mit seinem Eigentum machen, was er wolle, wenn also die hundertjährige Eiche im eigenen Garten störe, dürfe sie auch ohne Anmeldung gefällt werden.

Thomas Haller, Bezirksvertreter der  Linke.Liste Oberhausen, meint dazu: "Das gehört in die Rubrik 'Nicht von dieser Welt'. Bäume dienen der Gesellschaft und einer gesunden Umwelt, deswegen alleine sind sie schützenswert. Nicht umsonst heißt es im Grundgesetz Art.14,(2): 'Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.'

Wir finden es schon merkwürdig, dass das Bündnis Oberhausener Bürger sich eher für einen kleinen Teil der Oberhausener Bevölkerung, die Grundbesitzer, einsetzt. Vom Namen her hätten wir vermutet, dass es dieser Gruppierung um die Wahrung der Rechte aller Oberhausener Bürger geht."