DIE LINKE.LISTE fassungslos über weitere Vermietungen der Luise-Albertz-Halle an die AfD

Nach der Information zum Rücktritt von Hartmut Schmidt und weiteren Anmietungsterminen der AfD durch Oberbürgermeister Schranz in der gestrigen Finanz- und Personalausschusssitzung zeigt sich DIE LINKE.LISTE geschockt und verärgert darüber, wie scheibchenweise immer neue Informationen an die Öffentlichkeit gelangen. "Es ist unglaublich, was wir hier seit drei Wochen erleben. Wir fragen uns ernsthaft, wann wir das Ende der Fahnenstange an neuen Erkenntnissen erreicht haben. Eins ist zumindest deutlich geworden, die ganze Sondersitzung am 20.01. war eine Farce und die Situation, wie hier die Politik hinters Licht geführt wurde, gleicht einer Posse!", so Yusuf Karacelik, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE.LISTE. Dass der Oberbürgermeister ankündigt, dass er den gesamten Schriftverkehr zwischen der LAH und AfD noch nicht ausgewertet hat, lässt zumindest noch weitere Überraschungen vermuten. Seit gestern stellt sich für DIE LINKE.LISTE auch immer mehr die Frage der Eignung des ehem. Geschäftsführers der Luise-Albertz-Halle, Hartmut Schmidt, über funktionsähnliche Tätigkeiten.

„Wir bekommen nun eine weitere Unstimmigkeit mit, denn laut der Aussagen der Mitarbeiter, wäre Schmidt bereits am 12. Januar über weitere Anmietungs-Anfragen in Kenntnis gesetzt worden. Nicht nur wir sind verwirrt, auch die Öffentlichkeit. Wenn es so ist, dass Herr Schmidt von den Anfragen früh genug Bescheid wusste, hätte er sofort die Politik informieren müssen. Aber auch im Falle einer Nicht in Kenntnissetzung durch seine Mitarbeiter, stellt sich für uns die Frage, wie es um die  Managementqualifikation des Herrn Schmidt bestellt ist. Er ist zwar als Verantwortlicher der Luise-Albertz-Halle zurückgetreten, übernimmt aber weiterhin die Geschäftsführung der OGM. Nach diesen Vorfällen, muss man darüber reden, ob das Vertrauen zwischen der Politik und seiner Person grundsätzlich und als Geschäftsführer der OGM noch gegeben ist. Denn diese ganze Debatte wirft viele Fragen auf, die geklärt werden müssen. Vielmehr aber schadet sie dem Ansehen der Stadt und den notwendigen Protesten und bürgerschaftlichem Engagement der Stadtgesellschaft gegen Rassismus und der Geschlechterdiskriminierung der AfD“, ergänzt Karacelik.