DIE LINKE.LISTE fordert ticketlosen ÖPNV anstelle des Schokotickets

 

Unverfroren und rücksichtslos nennt DIE LINKE.LISTE-Fraktion das Vorgehen der Stadtverwaltung Oberhausen in Sachen Schokoticket. „Statt die Bürger*innen dieser Stadt mit immer neuen Schikanen zur Kasse zu bitten, sollte die Verwaltung besser ein Konzept für die ticketlose Beförderung im Öffentlichen Personennahverkehr erarbeiten. Gepaart mit einem verbesserten Linien- und Fahrplanangebot der STOAG wäre das nicht nur für die Umwelt eine Entlastung,“ stellt der Stadtverordnete Lühr Koch fest. „Wieviel unsinnige Arbeit für die Überprüfung des angeblich wirklich kürzesten Weg zur Schule wäre damit eingespart! Und zwar bei der Verwaltung, STOAG und den Schulen. Es kann doch nicht angehen, dass 10 – 15-jährige ab sofort gezwungen sind, den Schulweg durch den unbeleuchteten Sterkrader Wald zurückzulegen, weil dieser 200 Meter kürzer als der Weg durch bewohntes Gebiet ist! Und das ist nur ein Beispiel von vielen, mit denen sich Eltern an verschiedene Ratsmitglieder gewandt haben.“

DIE LINKE.LISTE-Fraktion sieht sich wieder einmal in ihrer Forderung nach der Einführung eines ticketlosen ÖPNV für die Region bestärkt und will mit kurzfristigen Aktionen dafür werben. „Schön wäre es, wenn sich viele daran beteiligen würden.“ fügt Yusuf Karacelik, Fraktionsvorsitzender der LINKEN.LISTE zum Abschluss hinzu.