DIE LINKE.LISTE fordert Vertrag mit AfD zu kündigen

DIE LINKE.LISTE ist empört darüber, dass die Geschäftsführung der Luise-Albertz-Halle der AfD die Halle für ihren Landesparteitag zur Verfügung stellt. In der Konsequenz des gemeinsamen Engagements aller Ratsfraktionen, Gewerkschaften, Kirchen und anderer gesellschaftlichen Kräfte, die im Rahmen des Runden Tisches gegen Rechts in den letzten Monaten mit Infoständen über die verlogene und unsoziale Politik der sogenannten 'Alternative für Deutschland' (AfD) aufgeklärt haben, fordert DIE LINKE.LISTE die Geschäftsführung der Luise-Albertz-Halle auf, den Vertrag für den AfD-Parteitag umgehend  zurück zu nehmen. Der Fraktionsvorsitzende von DIE LINKE.LISTE Yusuf Karacelik verweist auf den Aufruf des Runden Tisches: 'Mit ihrer üblen Hetze gegen Flüchtlinge, mit ihren lauten Provokationen vernebelt die AfD, dass sie die zivilisatorischen Standards, die wir nach 1945 hart errungen haben, in Frage stellt, und dass sie dauerhaft zurück in Zeiten will, wo Frauen nichts zu sagen hatten, Arbeitnehmer_innen zu kuschen hatten und die Umwelt nichts zählte.' Karacelik: "Wir sind sicher, dass der Runde Tisch am nächsten Dienstag einen entsprechenden Beschluss fassen wird."