DIE LINKE.LISTE Oberhausen bekräftigt ihre Forderung nach einem weiteren Schwimmbad

Dazu Thomas Haller, sportpolitischer Sprecher für DIE LINKE.LISTE Oberhausen: „Wir wiederholen jedes Jahr unsere Forderung, ein weiteres Schwimmbad zu errichten. Und immer wieder stößt diese wichtige Forderung auf taube Ohren. Stattdessen wird billigend in Kauf genommen, dass keine unbeachtliche Anzahl oberhausener SchülerInnen als Nichtschwimmer die Schulen verlassen. Mitunter eine Folge des Stärkungspaktes, das wir damals abgelehnt haben, wonach auch Oberhausener Schwimmbäder wie Alsbachtal, Oberhausener Ost und Osterfeld geschlossen wurden. Vor kurzem nahm der Vizepräsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Achim Haag, Stellung zur forsa-Umfrage, wonach 59 Prozent der Zehnjährigen keine sicheren Schwimmer sind. Auch die Schwimmsportreibenden Verbände sowie die Kultusministerkonferenz (KMK) sprechen von einer ungenügenden Schwimmfähigkeit der Kinder im Grundschulalter, denn nur 40 Prozent der Sechs- bis Zehnjährigen besitzen ein Jugendschwimmabzeichen. Interessant ist dabei der genannte Grund von Achim Haag, der neben dem familiären und dem schulischen Bereich, auch in der Bäderschließung eine besondere Rolle für die Situation sieht. Denn wer Bäder schließe, so Haag, um Kosten zu senken, handelt fahrlässig und verantwortungslos. Aus diesem Grund sieht Die DLRG konsequenterweise ihre Aufgabe darin, ihre Arbeit für den Fortbestand der Schwimmbäder auf allen Ebenen fortzusetzen. Wir unterstreichen die Aussage der DLRG, dass Kosteneinsparung in diesem Bereich fahrlässig und verantwortungslos ist und unterstützen sie in ihrer Arbeit für den Fortbestand der Schwimmbäder.“

DIE LINKE.LISTE Oberhausen sieht sich bestätigt und wird weiterhin ihre Forderung aufrechterhalten, ein neues Schwimmbad zu errichten, das sowohl für den Schulunterricht, als auch für die Entwicklung des Breitensports und den Oberhausener Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht.