DIE LINKE.LISTE Oberhausen erklärt sich solidarisch mit den Streikenden im Öffentlichen Dienst

Die Vergütungen sollen linear um 6% angehoben werden, die Ausbildungsvergütungen um pauschal 100 € bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von 12 Monaten. Nachdem die erste Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst ergebnislos blieb, sind für den 7. April in Oberhausen Warnstreiks angekündigt, die DIE LINKE.LISTE unterstützt. „Wir erwarten, dass die Forderungen der Verdi in der nächsten Verhandlungsrunde am 11. und 12 April berücksichtigt werden, denn sie sind mehr als berechtigt, “ kommentiert Yusuf Karacelik, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE.LISTE. „Der Zuwachs der Wirtschaftleistung in Deutschland pro Kopf ist in den letzten 20 Jahren um 25% gestiegen, während der Reallohn in demselben Zeitraum nicht gestiegen ist. Die Kommunalhaushalte sind überall defizitär, aber die Beschäftigten sind nicht für die Verarmung der öffentlichen Kassen verantwortlich. Die Politik versucht immer wieder, den Haushalt auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu konsolidieren – statt die Einnahmeseite zu verbessern. Damit muss endlich Schluss sein. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst leisten gute Arbeit unter erschwerten Bedingungen,“ ergänzt Karacelik.  

DIE LINKE.LISTE setzt sich dafür ein, dass die Politik endlich die Reichen zur Kasse bittet, etwa durch die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, sowie die überfällige Erhebung einer Millionärs- und Finanztransaktionssteuer.