DIE LINKE.LISTE Oberhausen hält Container-Situation für Kinder und Lehrer unzumutbar!

Bei einem Ortstermin haben sich Vertreter der Fraktion DIE LINKE.LISTE über die
Situation der ausgelagerten fünf Container-Klassen der Brüder-Grimm-Schule auf der
Hundewiese an der Willi-Jürissen-Halle informiert. Gespräche mit Eltern und eine Ortsbesichtigung ergaben ein verheerendes Bild:

- Fünf viel zu kleine Klassenräume, in denen jeweils rund 25 Kinder unterrichtet werden. Darunter sind zahlreiche Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, zudem ohne Rückzugsmöglichkeiten.


- Schwierige Akustik mit unerträglicher Geräuschbelastung bei Regenwetter; Verbrennungsgefahr durch unangemessene Heizkörper; unzureichender Platz für Ablagen.


- Eine Wiese, die nach wie vor als Hundewiese mit den entsprechenden Hinterlassenschaften genutzt wird, dient als Schulhof.  Bei Regenwetter und mit Blick auf die bevorstehende Herbst- und Winterzeit ist sie als Schulhof absolut ungeeignet. Zudem fehlen jegliche Unterstellmöglichkeit sowie ein Pausenraum.


- Rattenplage und Ungeziefer – auch in den Klassenräumen - belasten zusätzlich den Schulbetrieb.


Ursprünglich sollte dieses unzumutbare Provisorium binnen Jahresfrist durch Freizug der Kindertagesstätte auf dem Gelände der Brüder-Grimm-Schule erledigt sein. Die Eltern wollen es nicht hinnehmen, dass es nun mindestens zwei Jahre andauern soll.

Hildegard Kirsten, Mitglied der Fraktion DIE LINKE.LISTE in der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen ist entsetzt: „Es ist ein Skandal, wie hier das Kindeswohl mit Füßen getreten wird. Es muss schleunigst eine Lösung gefunden werden, die Kinder in angemessenen Räumen zu unterrichten.“

DIE LINKE.LISTE hat die Angelegenheit auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung und der entsprechenden Ausschüsse setzen lassen.

gez. Hildegard Kirsten
Mitglied der Fraktion DIE LINKE.LISTE in der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen