DIE LINKE.LISTE Oberhausen: Wir brauchen eine Ausbildungsplatzoffensive

Im Rat der Stadt Oberhausen wurde die Einstellung von Nachwuchskräften in der Stadtverwaltung für das Jahr 2018 verabschiedet. DIE LINKE.LISTE Oberhausen begrüßt diesen Schritt ausdrücklich und findet gut, dass in den Bereichen Kernverwaltung 47 Auszubildende, in technischen Bereichen 5 sowie 31 BerufspraktikantInnen im Ausbildungsjahr 2018 eingestellt werden, insbesondere im Hinblick auf die zu erwartende Personalfluktuation bis 2021 und darüber hinaus. Befremdlich findet DIE LINKE.LISTE jedoch, dass die personellen und räumlichen Rahmenbedingungen der eigentlich nötigen Ausbildungsplatzkapazität Grenzen setzt. Hierzu soll kontinuierlich die Verbesserung der Rahmenbedingungen diskutiert werden.

Petra Marx, Mitglied im Rat der Stadt Oberhausen kommentiert: „Das Diskutieren alleine reicht nicht aus, es schafft weder neue Räumlichkeiten noch zusätzliche Ausbilderinnen und Ausbilder. Es müssen Anreize geschaffen werden, damit das Interesse unter den MitarbeiterInnen, eine Ausbilderprüfung zu absolvieren, steigt. Im Hinblick auf den in Zukunft nötigen Bedarf an MitarbeiterInnen, dürfen zusätzliche Ausbildungsplätze nicht an räumlichen und personellen Grenzen scheitern, erst recht nicht mit Blick auf den Abbau der Jugendarbeitslosigkeit.“

DIE LINKE.LISTE hat seit 2009 immer wieder für die Schaffung von Ausbildungsplätzen plädiert, insbesondere aufgrund des zukünftigen Personalbedarfs und unter dem Aspekt den Bürgerservice mangels Personal nicht noch weiter einzuschränken. Doch seit dem Spardiktat sind die jetzigen und zukünftigen Personalprobleme hausgemacht. Alle etablierten Parteien haben der Kürzung der Ausbildungsstellen damals zugestimmt. Umso dringender ist eine umfangreiche Verbesserung erforderlich.