DIE LINKE.LISTE protestiert gegen Auftritt der Band „MGLA“ im Resonanz Werk

Morgen findet im Resonanz Werk ein Konzert mit den Bands „Revenge“, „Doombringer“ und „MGLA“ statt. Letztere steht in der Kritik, engste Verbindungen in die „National Socialist Black Metal (NSBM)“-Szene zu pflegen und mit eindeutig dieser Gruppierung zuzuordnenden Labels und Bands zusammenzuarbeiten.

Aus diesem Grund wurden in den vergangenen Wochen bereits mehrere Konzerte von „MGLA“ in Pilsen, München, Berlin, Nürnberg und Kassel abgesagt.

Leider halten die Betreiber*innen des Resonanz Werks am morgigen Auftritt der Band „MGLA“ fest, obwohl ihnen die Fakten bekannt sind.

Die Band selbst droht allen Kritiker*innen in einer Erklärung mit rechtlichen Konsequnenzen.

 Hierzu erklärt Yusuf Karacelik, Vorsitzender Fraktion DIE LINKE.LISTE:

„Es ist uns absolut unverständlich, warum das Resonanz Werk den Kontext dieser Band ignoriert. Es wäre möglich gewesen, Haltung zu zeigen und den Auftritt abzusagen, wie dies in anderen Städten auch gemacht wurde. Wir wollen verhindern, dass Oberhausen zu einem El Dorado für rechte Musik-Bands aus dem Black Metal Bereich wird. In der Vergangenheit haben auch im Helvete derartige Musikformationen eine Bühne geboten bekommen. Das halten wir für fatal. Wir treten für Vielfalt und Solidarität ein und wollen verhindern, dass unsere Stadt zu einer Wohlfühlzone für solche Bands und deren Fans wird. Wir hoffen und fordern, dass hier in Zukunft mit mehr Sorgfalt agiert wird.“