DIE LINKE. Oberhausen für Emanzipation und Gleichberechtigung

Am 8. März gehen jährlich weltweit Millionen von Frauen auf die Straße, um für ihre Rechte und die Gleichberechtigung der Geschlechter zu demonstrieren.

Der Tag geht zurück auf die sozialistische Frauenbewegung, die auf einer internationalen Konferenz 1910 einen Aktionstag beschlossen. Der 8. März wurde als Frauentag beschlossen, nachdem 1917 Frauen anlässlich des Internationalen Frauentags in St. Petersburg demonstrierten. In Textilfabriken streikten Arbeiterinnen und lösten einen Aufstand aus, der in die Februarrevolution und das Ende der Zarenherrschaft in Russland mündete.

„Wir sehen uns in der Tradition der sozialistischen Frauenbewegung, die vor allem für die Rechte der armen und ausgebeuteten Frauen gestritten hat. Auch wenn manche Ziele wie das Wahlrecht oder formale Gleichstellung erkämpft wurden, ist die Umsetzung vieler Forderungen in weiter Ferne. Wir fordern ein Ende des alltäglichen Sexismus in vielen Lebensbereichen, das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper, eine gerechte Verteilung von (Sorge-)Arbeit sowie bessere Löhne. Zudem leiden viele Frauen in besonderem Maße bei kriegerischen Auseinandersetzungen wie in Syrien und brauchen besonderen Schutz und Betreuung, wenn sie in unsere Stadt kommen.“, erklärt Heike Hansen, Mitglied der Fraktion DIE LINKE.LISTE Oberhausen.

„Ein Schlüssel, um unsere Forderungen voran zu bringen, ist die Vernetzung von aktiven Frauen aus verschiedenen sozialen Bereichen und aus unterschiedlichen politischen Bewegungen. Deswegen steht bei unseren diesjährigen Veranstaltungen der Austausch von Aktivistinnen im Vordergrund. Im Bündnis mit verschiedenen Initiativen wie dem Frauenplenum, dem Tamilischen Frauenverein oder der alevitischen Gemeinde wollen wir gemeinsam demonstrieren, diskutieren und natürlich auch Spaß haben. Wir hoffen, dass wir in Oberhausen viele Frauen, aber natürlich auch fortschrittliche Männer, für unsere Veranstaltungen und Vorhaben begeistern können.“, ergänzt Stefanie Wehling für die Arbeitsgemeinschaft LINKE. Frauen Oberhausen.