DIE LINKE. Oberhausen solidarisch mit den Beschäftigten von GHH Rand

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass der US-Mutterkonzern Ingersoll Rand das Oberhausener Werk schließen will. Damit würden die 250 Beschäftigten in wenigen Monaten ihre Arbeitsstellen verlieren.

Hierzu erklärt Yusuf Karacelik, Sprecher der Fraktion DIE LINKE.LISTE Oberhausen:

 „Hier zeigt sich was passiert, wenn Konzerne unwidersprochen nach ihren kapitalistischen Interessen handeln können. Die Menschen bleiben auf der Strecke und die Konzernzentrale ist nur am eigenen Profit interessiert. Da ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen. Wir fordern die Landesregierung auf, umgehend im Sinne der Arbeitnehmer tätig zu werden. Das ist ihre Aufgabe und nicht die Politik zugunsten der Reichen und Konzerne. Wir sind solidarisch mit den Beschäftigten von GHH Rand und unterstützen jede Initiative, um für den Erhalt der Arbeitsplätze zu kämpfen.“

Jens Carstensen, Sprecher der Partei DIE LINKE. Oberhausen, ergänzt:

„Es ist ein Fehler im System, wenn Konzerne einfach so Werke schließen und Menschen auf die Straße setzen können. Solange das so ist, muss die Politik regulierend eingreifen, um unter Umständen drohende Armut und soziale Härten abfedern zu können.“