DIE LINKE. Oberhausen startet Bundestagswahlkampf

Am Sonntag, 13. August 2017, startete DIE LINKE in Oberhausen in die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes. Viele Mitglieder und Sympathisanten der Partei halfen gemeinsam mit dem Bundestagskandidaten Niema Movassat mit, die rund 800 Plakate im Oberhausener Stadtgebiet aufzuhängen.


Die Wahlkampagne hat eine klare Botschaft: Keine Lust auf ein Weiterso der Politik der Großen Koalition, die die sozialen Probleme nur verwaltet, statt sie zu lösen. DIE LINKE. setzt in ihren acht Schwerpunktplakaten vor allem auf soziale Gerechtigkeit und Frieden, wie Niema Movassat ausführt: ,,Unser Ziel ist eine grundlegend andere, eine soziale Politik. Der Sozialstaat, der seit Jahren zerstört wurde, muss wiederhergestellt werden. Es ist ein Riesenskandal, dass in Oberhausen jedes dritte Kind in Armut aufwächst. Dass Millionen Menschen sich jahrzehntelang mit mies bezahlten, unsicheren Jobs durchs Leben schlagen müssen und im Alter dann eine Armutsrente ansteht.“


DIE LINKE. fordert in ihrem Wahlkampf unter anderem die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro, eine Mindestrente von 1050 Euro und eine deutliche Einschränkung der Leiharbeit. Finanzieren will sie ihre Forderungen durch höhere Steuern für Reiche, während sie untere und mittlere Einkommen entlasten will. Auch friedenspolitische Forderungen spielen eine große Rolle für DIE LINKE, so fordert sie den Stopp aller deutschen Waffenexporte.


Movassat zeigt sich zuversichtlich sowohl in Oberhausen als auch im Bund erneut drittstärkste Partei zu werden. DIE LINKE. in Oberhausen fühlt sich durch die zahlreichen Neueintritte von jungen Menschen bestätigt. Movassat: „Die vielen Eintritte machen Mut. Wir werden einen aktiven Wahlkampf führen. Wir werden insbesondere auch klarstellen, dass die Antwort auf soziale Probleme im Land nicht Rassismus und Hetze ist, wie es die AfD propagiert. Was wir brauchen ist soziale Gerechtigkeit. Die erreichen wir nur über eine Umverteilung von oben nach unten.“