DIE LINKE zum 125-jährigen 1. Mai-Jubiläum: „Endlich wieder eine kämpferischere Haltung“

„Vor genau 125 Jahren wurde der 1. Mai erstmals weltweit als ‚Kampftag der Arbeiterbewegung‘ begangen. Im Jubiläumsjahr steht der 1. Mai im Zeichen zahlreicher Arbeitskämpfe für die Rechte der Beschäftigten: auch hier in Oberhausen. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir es sehr, dass der DGB mit seinen 1. Mai-Plakaten ‚Adieu, Diktatur der Bosse!‘ und ‚Adios, Lohndumping!‘ endlich wieder eine kämpferischere Haltung erkennen lässt“, erklärt der Kreissprecher der Partei DIE LINKE Jens Carstensen zum „Tag der Arbeit“.

Auch der Oberhausener Bundestagsabgeordnete Niema Movassat schlägt sich auf die Seite der Gewerkschaften: „Der Kampf der GdL wie auch der Mehrheit der DGB-Gewerkschaften gegen das streikbrecherische und verfassungswidrige sogenannte ‚Tarifeinheitsgesetz‘ ist derzeit zweifellos die grundlegendste Auseinandersetzung. Genauso solidarisieren wir uns aber auch mit dem Kampf der Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes hier in Oberhausen für eine leistungsgerechte Bezahlung. Die Post-Beschäftigten kämpfen gegen die Zerlegung ihres Unternehmens und gegen die damit beabsichtigte Aushebelung der Tarifverträge. Die Postbank-Angestellten kämpfen um den Erhalt des Kündigungsschutzes. Die GEW will den Kampf für gleiche Löhne der angestellten Lehrer fortsetzen. Bei Amazon wird schon seit fast zwei Jahren und mit stetig wachsender Beteiligung für die Aufnahme von Tarifverhandlungen gekämpft.“

Carstensen betont in diesem Zusammenhang den Kampf gegen Niedriglöhne, die in Oberhausen massiv verbreitet sind: „Es war DIE LINKE, die schon lange vor den DGB-Gewerkschaften die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns gefordert hat. Wir werden hier weiter am Ball bleiben: für einen lückenlosen Mindestlohn von mindestens 10 Euro!“

Dass Ausgerechnet am Tag der Arbeit, bei dem es auch um internationale Solidarität geht, Pro NRW mit ausländerfeindlichen Parolen in Oberhausen auftreten wird, ist ein Skandal. Deshalb begrüßt DIE LINKE den Aufruf des „Oberhausener Bündnis für Demokratie und Toleranz“ und ruft alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an der Gegenveranstaltung am 1. Mai um 11 Uhr in Osterfeld auf.