Kohleausstieg umsetzen – Weder Räumung noch Rodung des Hambacher Forst

Während die Kohlekommission noch über den Zeitplan für den Kohleausstieg verhandelt, will der Energiekonzern RWE Fakten schaffen und den Hambacher Forst ohne Not weiter roden.

 „RWE will der Entscheidung zuvorkommen und einen der ältesten Eichenwälder Europas einfach so abholzen. Die schwarz-gelbe Landesregierung unterstützt diesen umweltfeindlichen Plan sogar noch durch vermeintliche Sachzwangargumente. Die Behauptung von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP), die Rodung sei notwendig, um die Energieversorgung in NRW zu sichern, ist an Demagogie kaum zu überbieten. Wir brauchen eine grundsätzlich sozial-ökologische Politik und Wirtschaft, die das Wohl von Mensch und Natur vor kapitalistische Konzerninteressen stellt. Hierfür müssen Energiekonzerne wie RWE verstaatlicht werden.“, fordert Yusuf Karacelik, Sprecher der Fraktion DIE LINKE.LISTE Oberhausen.

 „DIE LINKE. Oberhausen ist solidarisch mit den Waldbesetzerinnen und Waldbesetzern, die die natürlichen Lebensgrundlagen von Mensch und Tier seit vielen Monaten verteidigen. Wir fordern die Landesregierung auf, die befürchtete Räumung nicht umzusetzen.“, ergänzt Jens Carstensen, Sprecher der Partei DIE LINKE. Oberhausen.