LINKE Oberhausen wählt Oberbürgermeister-Kandidat: Norbert Müller

Oberbürgermeisterkandidat Norbert Müller auf Facebook

Auf seiner jüngsten Mitgliederversammlung hat der Kreisverband DIE LINKE Norbert Müller zu ihrem Kandidaten für die Wahl des Oberbürgermeisters gewählt.

Der gebürtige Dinslakener lebt und arbeitet seit 1972 in Oberhausen. Damals als Referendar an der ehemaligen Hauptschule Königshardt nach Oberhausen gezogen, unterrichtete er an der Jacobischule, der Vennepothschule und zuletzt an der Brüder-Grimm-Schule. Norbert Müller ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Sein Engagement für Chancengleichheit und gute Arbeitsbedingungen führte ihn schon als Student in die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Zwanzig Jahre war er Vorsitzender des für seine kritische Begleitung der kommunalen und Landesschulpolitik bekannten Oberhausener Stadtverbands. Als Vorsitzender des Grund- und Hauptschulpersonalrats stand er für eine aktive, für die Dienststelle unbequeme Interessenvertretung. Von 2001 bis 2013 war er stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes seiner Gewerkschaft. Als solcher hatte er auch Aufgaben im Landesbezirksvorstand des DGB und im Bundesvorstand der GEW wahrzunehmen. Auf allen drei Politikebenen kennt sich Norbert Müller bestens aus.

Mit Blick auf die Sondermittel des Bundes, die die Oberbürgermeister bei ihrer Vorsprache in Berlin erwirkt haben, stellt er fest: “Das wird uns zwar vorübergehend an der einen oder anderen Stelle Linderung verschaffen, jedoch die kommunalen Probleme in der Schuldenfalle werden damit auch nicht ansatzweise gelöst. Auch der DGB fordert deshalb dringend eine Reform der Kommunalfinanzen, die eine verlässliche und nachhaltige Finanzierung der kommunalen Aufgaben garantiert. Das muss politisch nachdrücklich eingefordert werden.”