Zum Tod von Fidel Castro

Mit Millionen Menschen in aller Welt, besonders im revolutionären Kuba, trauern wir um den Kommandanten der kubanischen Revolution, Fidel Castro Ruz. Im Mai 2006 konnte eine Delegation von 18 Personen der Linken aus Oberhausen bei einer Studienreise in Kuba sich selbst ein Bild von der kubanischen Gesellschaft machen. Wir waren über 4,5 Stunden bei der letzten großen Rede von Fidel Castro am 1. Mai in Havanna vor 1,5 Millionen Menschen dabei.

Fidel kann auf ein großes Lebenswerk zurückblicken: Kuba hat ein vorbildliches Gesundheits- und Bildungssystem, das für alle Kubaner*innen kostenlos ist. Kuba ist ein Land mit weitgehender gesellschaftlicher Gleichheit und politische Partizipation. Gleichzeitig hat Kuba seinen humanistischen Idealen folgend, vielen Menschen und Völkern dieser Welt geholfen, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Wir haben miterlebt, wie täglich hunderte Patienten aus Nachbarländern in Kuba kostenlos operiert wurden. So bekamen Millionen Menschen, die sich das sonst nicht hätten leisten können, ihr Augenlicht wieder. Auch ist es nur eins von vielen Beispielen, wie kubanische Ärzt*innen im Ausland im Ausland Hilfe leisten: die Bekämpfung von Ebola in Westafrika.

Nicht nur der überwiegende Teil der kubanischen Bevölkerung wurde durch Fidel Castro motiviert, sondern viele fortschrittliche und linke Menschen in der ganzen Welt. Für einen Kampf für soziale Gerechtigkeit, Unabhängigkeit und internationale Solidarität!