AutorInEin Beitrag von Andrea
Die Linke.Liste
Die Linke Kreisverband Oberhausen
05.03.2026

Pressemitteilung: 8. März – Internationaler Frauenkampftag

Der internationale Frauenkampftag am 8. März erinnert uns alljährlich an die Ungleichbehandlung und die Unterdrückung von Frauen, insbesondere aus weniger privilegierten Gesellschaftsschichten bei uns in Deutschland, aber auch weltweit.

Der 8. März steht für den Kampf gegen Rassismus, Sexismus und Gewalt gegen Frauen.

Frauen weltweit fordern soziale und kulturelle Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen.

Die Existenz geschlechtsspezifischer Gewalt und Diskriminierung wird vielfach, auch heute noch, von großen Teilen der deutschen Gesellschaft bestritten. Das Erstarken rechter Gruppen und Ideologien verstärkt diese Tendenz.

Femizide sind weiterhin an der Tagesordnung in der deutschen Gesellschaft. Laut dem Institut für Menschenrechte waren hier zu Lande im Jahr 2024 827 Frauen und Mädchen Opfer eines versuchten oder vollendeten Tötungsdeliktes, 300 von ihnen durch (Ex-)Partner, 144 durch Familienangehörige und 383 durch andere Personen.

Unbezahlte Care-Arbeit ist vor allem Frauenarbeit. Diese geleistete Arbeit ist von hoher gesellschaftlicher Relevanz, führt aber letztendlich zu geringerem Einkommen und Renten sowie Einschränkungen bei der Lebensgestaltung und gesellschaftlichen Partizipation.

Andrea Küster, Mitglied des Gleichstellungsausschuss für die Fraktion Linke.Liste dazu: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist auch im Jahr 2026 noch immer keine Selbstverständlichkeit. Der Equal Pay Day in diesem Jahr wurde erst am 27. Februar erreicht. Der 8. März macht sichtbar, dass Frauen im Durchschnitt deutlich weniger verdienen als Männer. Rechnerisch arbeiten Frauen von Jahresbeginn bis zu diesem Tag Frauen umsonst um das durchschnittliche Einkommen von Männern zu erreichen. Als Linke.Liste fordern wir weiterhin: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!“

Der 8. März – der feministische Kampftag steht für eine Welt die frei ist von Doppelmoral, patriarchalen Strukturen und Unterdrückung aufgrund von Geschlecht, Herkunft, körperlicher Beschaffenheit oder Klasse.

Wir fordern, dass alle gleiche Chancen und Rechte auf ein gutes Leben und Gleichstellung haben. Wir wollen Zeit, Lohn und Arbeit – auch Carearbeit – endlich umverteilen! Hierbei geht es um Gerechtigkeit! Die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern muss beseitigt werden und wir fordern Arbeitszeiten, die zu einem selbstbestimmten Leben passen. Wir kämpfen dafür, dass Menschen frei über ihren Körper, ihre Sexualität und ihre Familienplanung entscheiden können. Rollenbilder, die uns einengen, gehören der Vergangenheit an. Freiheit heißt, das Leben ohne Angst gestalten zu können.

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