Aktuell

Geplante Betuwe-Linie durch Oberhausen

Movassat: Bedenken der Anwohner endlich ernst nehmen

"Der Umgang der Bahn und der Stadt Oberhausen mit Lärm- und Sicherheitsproblemen bei den Planungen der Betuwe-Güterverkehrslinie ist eine Unverschämtheit und stößt zu Recht auf allgemeine Empörung", erklärt der Oberhausener Bundestagsabgeordnete Niema Movassat (DIE LINKE) anlässlich der aktuellen Diskussion über die Lärmschutzmaßnahmen entlang der Betuwe-Linie: "Grundsätzlich ist DIE LINKE für eine weitgehende Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene. Deshalb ist eine leistungsfähige Güterverkehrsverbindung von Rotterdam ins Ruhrgebiet und weiter in den Süden...
Weniger Schulsozialarbeiter in Oberhausen

Geld wurde anderweitig ausgegeben

Am 17. Februar berichtete DerWesten.de, dass Oberhausen nun 1,5 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Bildung und Teilhabe", welche die Stadt im Jahr 2011 nicht verwenden konnte, nun doch für die vorgesehenen Aufgaben verwenden darf. David Driever, Mitglied im Schulausschuss, erklärt dazu: „In Wirklichkeit wurde das Geld bereits ausgegeben. Bund und Land hatten  Kommunen Gelder zur Verfügung gestellt, von denen diese für drei Jahre Schulsozialarbeiter einstellen konnten. Weil das Geld im Jahr 2011 zu Beginn des Programms so spät kam, konnten damals keine Sozialarbeiter mehr...

Zwischen Friedensprozess und Rojava-Revolution

Kurdinnen und Kurden stellen mit ca. 25 % Bevölkerungsanteil die größte ethnische Minderheit in Syrien. Mit ihrer Machtübernahme in Rojava  (= Westkurdistan) sind sie zur dritten Kraft zwischen der Diktatur der Baath-Partei Assads und menschenverachtenden „Gotteskriegern" geworden.Rojava könnte ein Vorbild für einzukünftiges Syrien und für die ganzeNahost-Region sein, weil dort alleethnischen, religiösen Gruppen undbeide Geschlechter gleichberechtigtund in Frieden zusammen leben.Ein Reisebericht von Dr. Nikolaus Brauns, Historiker und Journalist...
Filmabend im Linken Zentrum

Und dann der Regen

Seit Januar zeigen wir jeden 2. Donnerstag im Monat einen Film im Linken Zentrum. Eintritt ist frei! Dieses Donnerstag zeigen wir: "Und dann der Regen" - ein mehrfach ausgezeichneter Film von Iciar Bollain. Bei dieser Geschichte über ein Filmteam, das ins bolivianische Cochabamba reist und dort in politische Wirren gerät, gehen einem gleich mehrfach die Augen auf. Wann? 13.2. um 19 Uhr Wo? Linkes Zentrum, Elsässer Straße 19, 46045 Oberhausen
Bündnis plant Frauenkampftag am 8. März

Still lovin' Feminism

Ein Bündnis aus verschiedenen Organisationen ruft zu einer Demonstration am 8. März in Berlin auf. Aus dem Aufruf: "Der Internationale Frauen*kampftag steht für den Kampf für rechtliche, politische und wirtschaftliche Gleichstellung, ein selbstbestimmtes Leben, für das Recht auf körperliche Unversehrtheit, sowie sexuelle Selbstbestimmung. Beim ersten Internationalen Frauentag 1911 wurden Forderungen nach sozialer und politischer Gleichberechtigung auf die Straße getragen. Auch über hundert Jahre später sind viele Forderungen immer noch aktuell. Wir stellen uns in eine Reihe...
Aktivistin kümmert sich um Stolpersteine

"Regelmäßige Reinigung wäre gut"

Viele der Stolpersteine in Oberhausen haben eine Reinigung nötig. Die Oberhausenerin Hildegard Kirsten erzählt: „Manche Namen sind kaum noch zu erkennen. Ich habe mich deshalb am Dienstag aufgemacht und mehrere Stolpersteine in Alt-Oberhausen geputzt, zum Beispiel in der Marktstraße. Es wäre gut, wenn das regelmäßig bei allen Steinen organisiert werden könnte. Dann wären die Stolpersteine nicht nur sauber, sondern es würde auch bemerkt werden, wenn welche fehlen oder beschädigt sind, was ja leider auch schon vorgekommen ist."
Kommunalwahlen

DIE LINKE stellt KandidatInnen für Kommunalwahl auf

„Wir wollen an unser Wahlergebnis von der letzten Bundestagswahl anknüpfen und mit mehr als 8 Prozent in den Stadtrat einziehen", erklärt Jens Carstensen, Sprecher der Oberhausener LINKEN. „Petra Marx wird zusammen mit Martin Goeke, Ingrid Diepenbrock und Yusuf Karacelik unsere Kandidatinnenliste anführen und unsere Politik im Rat der Stadt fortsetzen und dem kommunalen Filz entgegentreten. Wir wollen die Kürzungspolitik von SPD und Grüne in Oberhausen nicht unwidersprochen lassen. Kommunen müssen lebenswert sein und deshalb brauchen wir eine Gemeindefinanzreform, die Kommunen Spielräume...
Stadtplanung in Oberhausen

Verlängerung der 105 ist fragwürdig

Am 22. Januar berichteten WAZ und NRZ über die geplante Verlängerung der Straßenbahnstrecke 105. Martin Goeke, Mitglied im Umweltausschuss erklärt dazu: „Prinzipiell ist ein Ausbau des ÖPNV zu begrüßen. Es ist allerdings nicht nachvollziehbar, weshalb Millionen in eine Verlängerung von nur drei Kilometern fließen sollen, während bei der STOAG sonst an allen Ecken gekürzt wird. Durch die Verlängerung werden vor allem Haltestellen an prestigeträchtigen Orten wie dem Sealife und dem Gasometer entstehen. Mit einer Haltestelle auf dem leeren ehemaligen Stahlwerksgelände will sich...
Runder Tisch in Osterfeld

Linke Liste will kein Sündenbock sein

Die Osterfelder Mitglieder der Linken.Liste stehen dem von Herrn Mellis initiierten Runden Tisch mit Interesse gegenüber und werden weiter daran teilnehmen, ihre Vertreter werden zukünftig  aber nicht mehr für das Podium der Veranstaltung zur Verfügung stehen. Folgende Gründe waren für diese Entscheidung ausschlaggebend: 1. Der runde Tisch beschränkt sich auf die Statusabfrage zu laufenden Beschlüssen/Projekten. Dazu wäre ein Vertreter der Verwaltung und der Bezirksbürgermeister völlig ausreichend.Eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit der verschiedenen Punkte findet...
Pressemitteilung von Yusuf Karacelik

Kritik an Darstellung von Zugewanderten in der WAZ

Am 14. Januar war der Oberhausener Teil der WAZ mit einem Artikel über eine Erhebung von Daten und Umfragen zur Integrationspolitik betitelt. Der Fraktionsvorsitzende Yusuf Karacelik erklärt dazu: „Der Titel „Stadt stellt Zuwanderer auf den Prüfstand" und das dazugehörige Bild sind ein völliger journalistischer Fehlgriff. Im Text geht es eigentlich um eine Überprüfung der Integrationspolitik in Oberhausen. Bei Überschrift und Bild haben sich die Verantwortlichen aber offenbar größte Mühe gegeben, Ressentiments zu schüren. Auf einmal steht dort nicht die Integrationspolitik auf...