DIE LINKE.LISTE möchte mehr Sicherheit für Schulen und Eltern

DIE LINKE.LISTE Oberhausen zeigt sich unzufrieden mit der vorliegenden Beschlussfassung zur Schulentwicklung, denn die Grundschulen haben immernoch keine verlässliche Perspektive. Hinzu kommen Beschlüsse zur Schulschließungen trotz steigender Schülerzahlentwicklung.

Yusuf Karacelik, Fraktionsvorsitzender von DIE LINKE.LISTE, dazu: „Wir werden unseren im Mai gestellten Antrag aufrechterhalten und dem Hin und Her aus Politik und Verwaltung eine Absage erteilen. Dies führt nur zur Verunsicherung unter Eltern und dem Schulbetrieb. Daher wollen wir ein positives Signal mit einer Bestandsgarantie für die Oberhausener Grundschulen an die Betroffenen senden, und uns für das Prinzip „Kurze Beine-kurze Wege“ weiterhin stark machen. Darüber hinaus müssen die bereits vorliegenden Stellungnahmen der Schulen, der Politik und der GEW Berücksichtigung finden. Wir erwarten von der Verwaltung zum Ende des nächsten Schulhalbjahres ein integriertes Gesamtkonzept, das den aktuellen bildungspolitischen und demografischen Erfordernissen genügt.“

David Driever, schulpolitischer Sprecher, ergänzt: „Ein solches Gesamtkonzept kann nur gelingen, wenn primär die weiteren Finanzkürzungen von über 30 Millionen € im Bildungsbereich verworfen werden. Stattdessen fordern wir einen Zeit- und Zielplan für die Gebäudesanierung und die erforderliche Erweiterung des Raumangebots der Schulen für regulären Unterricht, offenen Ganztag, Inklusion, Schulsozialarbeit und Beschulung von Flüchtlingskindern. Dazu gehören auch die Sanierung maroder Toiletten und die digitale Ausstattung für jede Schule. Nur so kann dem Namen Bildungsplan auch tatsächlich gerecht werden.“

Grundsätzlich fordert DIE LINKE.LISTE Oberhausen eine Stärkung des längeren gemeinsamen Lernens, wozu u.a. eine Erweiterung des Gesamtschulangebots durch Errichtung einer Gesamtschule auf dem Tackenberg gehört. Gleichzeitig soll das Mammutsystem der Gesamtschule Osterfeld um zwei Züge entlastet werden.