DIE LINKE.LISTE Oberhausen bemerkt Sicherheitsmängel im Flüchtlingscontainer auf der Gabelstraße

Bei der Begehung des Flüchtlingscontainers an der Gabelstraße in der vergangenen Woche ist Mitgliedern der LINKE.LISTE Fraktion in vielerlei Hinsicht die mangelnde Ausstattung aufgefallen. Was fehlt ist neben Feuerlöschern allgemein ein Notrufsystem. Denn nur wer ein Handy besitzt hat auch die Möglichkeit die Feuerwehr, die Rettungsdienste  oder die Polizei anzurufen.

„Es muss sichergestellt werden, dass jeder der in diesen Container untergebracht ist auch die Möglichkeit hat, schnell und barrierefrei die Notdienste anzurufen. Zu diesem Zweck fehlen ein Notrufknopf und ein Notruftelefon, welche für alle räumlich und sprachlich zugänglich sein muss “, erklärt Heike Hansen, Mitglied im Sozialausschuss. Jörg Pusch, ebenfalls Mitglied im Sozialausschuss fügt hinzu: „Zu beklagen ist außerdem die mangelnde Präsenz von pädagogischen Fachkräften sowie einer Rufbereitschaft. Erst vor wenigen Tagen bedrohten Rechte mit ihrer provokanten Anwesenheit und ihren Parolen Flüchtlingsheime. Dass politisch motivierte ausländerfeindliche Verbrechen grausam enden können, zeigen die Morde an Flüchtlingen von Mölln und Solingen.“ 

DIE LINKE.LISTE Oberhausen hat diesbezüglich einen Antrag an die Stadtverwaltung mit einem Prüfauftrag zur Sicherheitslage des Flüchtlingscontainers gestellt. Die Ratsfraktion fordert die Stadtverwaltung auf, für genügend Schutz zu sorgen und die Übergangszeit in den Flüchtlingsheimen so sicher wie möglich auszurichten.