DIE LINKE.LISTE Oberhausen für eine Gesamtschule in Tackenberg

Auf Anraten der Bezirksregierung ist die Stadt Oberhausen verpflichtet, mittelfristig für eine neue Gesamtschule zu sorgen. Die Verwaltung prüft aktuell, ob das Gebäude und dazugehörende Gelände der ehemaligen Hauptschule St. Michael hierfür grundsätzlich geeignet ist und welche finanziellen Mittel nötig wären, um ein vierzügiges System mit sechs Jahrgangsstufen unterzubringen.

Ein weiterer Diskussionspunkt ist die Frage der Erreichbarkeit der notwendigen Schülerzahl, die bei rund 600 Schülerinnen und Schülern liegt.

Hierzu erklärt Stefanie Wehling, Mitglied im Schulausschuss für DIE LINKE.LISTE Oberhausen:

„Wir begrüßen es ausdrücklich, dass nun endlich konkrete Schritte unternommen werden, um eine weitere Gesamtschule in unserer Stadt zu schaffen. Die Frage um den Standort sollte allerdings stadtplanerisch angegangen und gelöst werden. Sie darf nicht primär nach finanziellen Gesichtspunkten entschieden werden, wie es mit dem Vorschlag St. Michael wohl der Fall ist. Die Entscheidung nach dem künftigen Standort sollte sich nach dem vorhandenen Bedarf und der bereits vorhandenen Schullandschaft richten.

Aus diesem Grund plädieren wir nach wie vor für eine Gesamtschule in Tackenberg. Dies hatte unsere Fraktion bereits in ihren Anträgen zum Schulentwicklungsplan vorgeschlagen. Wir gehen davon aus, dass die erforderlichen Schülerzahlen erreicht werden, wenn ein bedarfsgerechtes Angebot am richtigen Platz geschaffen wird.“