DIE LINKE.LISTE Oberhausen: Mehr Überwachung verhindert keine Straftaten

 

 Erneut erhebt die CDU nach ihrer Klausurtagung die Forderung nach verstärkter Überwachung in der Oberhausener Innenstadt. Ziel sei es, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen und Straftaten zu verhindern.

Hierzu erklärt Yusuf Karacelik, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE.LISTE Oberhausen: „Diese Forderung ist weder neu noch tatsächlich lösungsorientiert, sondern reiner Populismus. Die Überwachung des öffentlichen Raums schränkt die Grund- und Freiheitsrechte ein, ohne Straftaten zu verhindern. Kriminalität hat vor allem soziale Ursachen, die es anzugehen gilt. Dazu gehört für uns die Schaffung von Arbeitsplätzen jenseits des Niedriglohnsektors. Zudem sollte der Bereich der Sozialen Arbeit in Problembereichen ausgeweitet werden. Dies kann mittel- und langfristig die Lebenszufriedenheit vieler Menschen verbessern und dadurch die soziale Situation entspannen.“

Zudem fordern die Christdemokraten die Einsetzung von Polizeiassistenten in Oberhausen. Hierdurch würde die Polizei angeblich entlastet. Diese Forderung war erstmals 2013 für NRW aufgestellt und von vielen Seiten kritisiert worden.

„Auch dieser Vorschlag ist ein Schritt in die falsche Richtung und kann auch nicht im Sinne der Polizeibeamtinnen und –Beamten oder der Bevölkerung sein. Wir brauchen eine gut ausgebildete und sozialkompetente Polizei statt schlecht bezahlte und minderqualifizierte Hilfssheriffs“, erklärt Karacelik weiter.