DIE LINKE.LISTE setzt sich für Arbeiterrechte der Beschäftigten bei der XXXL-Gruppe ein

Bereits Anfang des Jahres haben wir uns als LINKE.LISTE auf die Seite der Beschäftigten der XXXL-Gruppe gestellt und eine Verpflichtungserklärung seitens des Unternehmens gefordert, laut der die jetzige Belegschaft am neuen Standort weiter zu den gültigen Konditionen beschäftigt werden. Doch nun hat sich die Befürchtung der Belegschaft bestätigt, indem weitere 50 Jobs gestrichen werden sollen. Zudem sollen viele der Vollzeitbeschäftigten in den Niedriglohnsektor abgewälzt werden, was mit einer allgemeinen Verschlechterung nicht nur der Arbeitsmarktsituation einhergeht, sondern auch Zukunftsängste unter den Beschäftigten schürt.

Das ist eine Zumutung für die Beschäftigten des Möbelhauses. Ihre Interessen werden hinter den der Wirtschaftsinteressen gestellt. Anfangs hieß es vom XXXL-Sprecher, die Arbeitsverträge werden nicht angerührt, doch daraus wird jetzt nichts und die Beschäftigten dürfen um den Erhalt ihrer Vollzeitstelle bangen. Wir kritisieren vehement das Vorgehen der XXXL-Gruppe und stellen uns gegen die Ausbreitung der „Heuschrecken“, erklärt Martin Goeke, Ratsherr für DIE LINKE.LISTE in Oberhausen.