DIE LINKE Oberhausen: Politik in der Verantwortung - hunderte Industriearbeitsplätze sichern!

Die Stahlindustrie steht vor schweren Zeiten. Hunderte gingen vor kurzem wegen chinesischer Billigkonkurrenz auf die Straße. Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Ganze Betriebe sollen dicht gemacht und die Beschäftigten auf die Straße gesetzt werden. Dazu äußert sich Jens Carstensen, Kreissprecher DIE LINKE Oberhausen:

„Die Gesamtentwicklung ist eine Zumutung für die Beschäftigten und stürzt sie in Zukunftsangst, betroffen davon ist auch Oberhausen als Industriestandort. Wieder einmal zeigt sich die Devise der Großkonzerne: Profit vor Mensch. Im Mittelpunkt politischen Handelns muss der Erhalt der Stahlarbeitsplätze sein. Ein Schritt wäre die Einbindung der Sparte in die Entwicklungen der Energiewende. Gleichzeitig geben Stahlkonzerne die Überkapazität auf dem Stahlmarkt als Grund vor, um die Entlassung hunderter Beschäftigten zu rechtfertigen, erwähnen aber nicht, dass sie die von den Beschäftigten erzielten Profite in Millionenhöhe an Aktionäre und Manager ausgeschüttet haben.

Als Lösung schlägt DIE LINKE eine Industriestiftung vor. Da, wo Industrieproduktion in NRW bedroht ist, soll eine Weiterführung der industriellen Produktion mit Landes und Bundesmitteln geprüft werden. Ziel ist der Erhalt und Ausbau einer sozial und ökologisch sinnvollen Industrieproduktion in NRW in öffentlicher Hand. Ein wichtiges Hindernis für den Aufbau neuer Arbeitsplätze ist die niedrige Investitionsquote in der Industrie. Aus diesem Grund schlagen wir die Einrichtung eines Zukunftsfonds für Industrieinnovationen vor. Das ist ein Einstieg in eine demokratisch organisierte Industrieproduktion, die den Beschäftigten und der Umwelt verpflichtet ist, nicht den AktionärInnen.“