Jobcenter zentralisiert Aufgaben – für Betroffene kann das teuer werden

Am 24. September berichtete die Lokalpresse, dass ab dem 2. Oktober alle Neuanträge zentral vom Jobcenter in der Mülheimer Straße bearbeitet werden. Jörg Pusch, Mitglied im Sozialausschuss, erklärt dazu: „Auch Erwerbslose aus Sterkrade und Osterfeld müssen künftig nach Alt-Oberhausen kommen, um ihre Anträge abzugeben. Das kostet die Betroffenen mit dem ÖPNV fünf Euro. Die Erwerblosen haben aber in der Regel überhaupt kein Geld zur Verfügung, da sie ja noch nicht einmal Hartz IV erhalten, sondern es erst beantragen müssen. In so einer Situation zählt jeder Euro. Ich fordere daher, dass die Anfahrtskosten vom Jobcenter übernommen werden.“