Aufruf zur Gegenkundgebung - den Neonazi-Zusammenschluss "Bürger gegen Politikwahnsinn" stoppen!

Am Mittwoch, den 28. September, will der Essener Neonazi-Zusammenschluss „Bürger gegen Politikwahnsinn“ aus NPD, Pegida, ProNRW und HoGeSa, in Alt-Oberhausen eine Kundgebung mit einer anschließenden Demo im Innenstadtbereich durchführen. Wir werden uns den Neonazis konsequent entgegenstellen und Faschismus, Rassismus sowie Fremdenfeindlichkeit keinen Raum lassen. Wir unterstützen dabei den Aufruf des Antifaschistischen Bündnisses, Oberhausen für Demokratie und Toleranz, das zu einer Gegenkundgebung aufruft. Umso mehr hätten wir uns gefreut, wenn die Polizei den Zusammenschluss der Neonazis nicht harmlos „als rechtspopulistisch geltende Initiative“ in ihrer Veröffentlichung dargestellt hätte und zumindest den „Spaziergang“ der Stimmungsvergifter, der eine Gefahr für unsere Bürgerinnen und Bürger darstellt, verhindern würde. Wenn nicht die Polizei, dann werden wir ein Zeichen gegen Rassismus und Faschismus setzen. Wir werden uns zahlreich am Altmarkt treffen und für das friedliche Zusammenleben, den gegenseitigen Respekt und für kulturelle Vielfalt in Oberhausen demonstrieren. Durch friedliche lautstarke Aktionen, wollen wir die Stimmen der Neonazis verstummen lassen. Wir appellieren an alle Oberhausenerinnen und Oberhausener, an der Gegenkundgebung teilzunehmen und unsere Stadt von rechten Gruppen, Hetzern und Rassisten fern zu halten.

Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Wir sagen, keinen Millimeter den Neonazis! Kommt zahlreich zu der Gegenkundgebung am 28.9. um 17.30Uhr zum Altmarkt.