Der neue Smart Meter gefährdet nicht nur den Datenschutz, sondern auch die Gesundheit der Menschen!

Per Gesetz sollen Privathaushalte in Deutschland dazu verpflichtet werden, sich die neuen intelligenten Zähler, die sog. Smart Meter, anzuschaffen und die alten Stromzähler zu ersetzen. Gründe wären Energieeffizienz und bewusster Stromverbrauch.

„Doch die Risiken sind in vielerlei Hinsicht erheblich, wenn man sich so ein Gerät erst einmal anschafft“, argumentiert Jörg Pusch, sozialpolitischer Sprecher für DIE LINKE.LISTE. „Haushalte können damit rechnen, dass bis zu 100 Euro im Jahr zusätzliche Kosten für Bereitstellung und Nutzung der digitalen Stromzähler entstehen werden. Ob dann diesem Aufwand Einsparpotenziale gegenüberstehen ist fraglich, denn die Versorger werden nicht verpflichtet, variable Tarife anzubieten. Somit wäre es eine Illusion davon auszugehen, der Stromverbrauch der Privathaushalte verschiebe sich in Phasen mit geringer Netzauslastung. Darüber hinaus gibt es keine Garantie für den Schutz der Daten, so können beispielsweise Aktivitäten im Haushalt und Lebensgewohnheiten gespeichert und an Dritte weitergegeben werden. Doch ein weiterer wesentlicher Punkt, warum diese intelligenten Zähler nicht angeschafft werden dürfen, ist die Tatsache, dass sie gesundheitsgefährdend sind. In Kanada, Australien und den USA, wo bereits seit längerer Zeit die Smart Meter eingesetzt werden, berichten die Verbraucher über erhebliche gesundheitliche Schäden. Die Betroffenen klagen über Schlaf- und Konzentration- sowie Sehstörungen, Druckgefühle im Kopf, Herz-Kreislauf-Probleme, um nur einige der Symptome zu nennen. Wie kann ein Gesetz verabschiedet werden, welches auch noch verpflichtend für alle Haushalte gelten soll, das bisher nur negative Erfahrungen mit sich gebracht hat? Die Gesetzgeber und Politiker im Bundestag und Bundesrat dürfen nicht ein den Verbraucherinnen und Verbrauchern schädigendes Gesetz erlassen. Es kann doch nicht sein, dass neben der Strompreiserhöhung und der Missachtung des Datenschutzes, insbesondere die Gefährdung der Gesundheit der Menschen billigend in Kauf genommen wird. Aus diesen Gründen stellen wir uns vehement gegen diese unnötige digitale Erweiterung, die anscheinend nur den Anbieter zugutekommt“, ergänzt Pusch.