DIE LINKE.LISTE für den Grundstückserhalt am John-Lennon Platz

Die Stadtverwaltung hat Investoren für den John-Lennon Platz gefunden. Im Rahmen eines Wettbewerbs von einer Jury, bestehend aus Politik und Verwaltung, wurde der „Beste“ auserkoren. Warum DIE LINKE.LISTE alle fünf Bebauungspläne der Investoren ablehnt, begründet Heike Hansen, Bezirksvertretung Alt-Oberhausen, wie folgt:

„2013 wurde das Haus der Jugend unter vehementer Kritik abgerissen und der Sportplatz stillgelegt. Der John-Lennon Platz sollte unter Berücksichtigung und Beteiligung der AnwohnerInnen entwickelt und umgesetzt werden. Bisher fanden zwar Bürgerbeteiligungen statt, die Verwaltung aber plant um das eigentliche Anliegen herum: dieser Platz ist in öffentlicher Hand, somit gehört er den Bürgerinnen und Bürgern. Alle fünf Konzepte jedoch, die uns vorliegen, würden den Verkauf der städtischen Grundstücke bedeuten. Auch wenn dann 50% der Fläche an die Stadt zurückverkauft werden soll, ist der Bauabschnitt in privater Hand und die Mieten werden wieder expandieren. Dabei haben wir in Oberhausen einen riesen Bedarf an bezahlbaren Wohnraum. Daher lehnen wir diese Vorgehensweise ab, die BürgerInnen mit einer Scheinbeteiligung abzuspeisen und den Großteil der öffentlichen Fläche zu veräußern. Wieder einmal denkt die Verwaltung an kurzfristige Gewinnerzielung. DIE LINKE.LISTE lehnt deshalb alle Vorschläge der Investoren ab und fordert die Verwaltung auf, eine eigene Wohnungsgesellschaft mit der Prüfung eigener Konzepte zu beauftragen bzw. eine Wohnungsgenossenschaft zu gründen. Nur so kann gewährleistet werden, dass keine Luxusimmobilien entstehen und die Interessen der AnwohnerInnen tatsächlich berücksichtigt werden.“