DIE LINKE.LISTE zum Tag der Wohnungslosen: Wohnen ist ein Menschenrecht

Wohnen ist kein Luxus

Anlässlich des Tages der Wohnungslosen erklärt Heike Hansen, stellvertretende sozialpolitische Sprecherin der Ratsfraktion DIE LINKE.LISTE:

„Es ist bezeichnend für die herrschende Wohnungspolitik, dass in Nordrhein-Westfalen die Zahl der Wohnungslosen zwischen 2017 und 2018 um 37,6 Prozent zugenommen hat, während die Gewinne der großen Immobilienkonzerne weiter ansteigen. Es muss endlich Schluss sein, mit einer Wohnungspolitik, die sich mehr an den Renditeerwartungen der Immobilienlobby interessiert als am Gemeinwohl und den Bedürfnissen der Menschen.“

Gemeinsam mit Yusuf Karacelik, dem Vorsitzenden der LINKEN.LISTE, besuchte Hansen die Mahnwache des Caritasverbands auf dem Kirchenvorplatz der Sterkrader Clemenskirche, der darauf aufmerksam machen will, dass Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit ein gesellschaftlicher Missstand sind. Beide betonen, dass die Aktion des Caritasverbands zu Recht bemängelt, dass ein Zuhause aufgrund hoher Mieten oder Wohnraummangel nicht für jede*n Oberhausener*in selbstverständlich ist.

"Wohnen ist ein Grundrecht und kein Spekulationsobjekt oder Luxusgut“, bemerkt Hansen abschließend und erklärt:

„Spekulation mit Wohnraum muss gestoppt werden. Dazu müssen im Rahmen von öffentlichen Wohnungsbauprogrammen jährlich mindestens 250.000 Sozialwohnungen geschaffen werden und keine Sozialmiete darf warm mehr als 6 Euro pro Quadratmeter kosten. Das Einfrieren und Deckeln von bestehenden Mieten sowie die Enteignung von Immobilienkonzernen, die mit leerstehenden Wohnungen spekulieren, darf kein Tabu sein.“