DIE LINKE. LISTE gegen die Decathlon Ansiedlung am Brammenring

Das Verkehrsgutachten vom April 2018 zur Ansiedlung von Decathlon kommt auf Seite 25 zu dem Ergebnis: „Die zusätzliche Verkehrserzeugung des geplanten Decathlon-Sportfachmarktes kann vom vorhandenen Straßennetz mit ausreichenden Verkehrsqualitäten abgewickelt werden.  Es sind keine Ausbaumaßnahmen der Verkehrsinfrastruktur erforderlich.“

 „Jede Oberhausenerin und jeder Oberhausener die diesen Satz lesen, bleibt die Spucke weg, denn die tägliche Erfahrung ist eine andere. Staus rund um das CentrO sind eine alltägliche Erfahrung und dort liegt eben auch der Brammenring. Von den Spitzenbelastungszeiten zu Weihnachten ganz zu schweigen. Da ist man zu Fuß fast schneller unterwegs und ÖPNV-Nutzerinnen und -Nutzer berichten, dass Busse manchmal ihre Fahrtrouten ändern oder spontan beenden wegen der Staugefahr am CentrO.“, erklärt Michael Hake, Mitglied im Planungsausschuss für DIE LINKE.LISTE.

 DIE LINKE.LISTE hat in der Vergangenheit als einzige Fraktion gegen die Ansiedlung von Decathlon gestimmt.

 „Zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner, die jetzt schon kaum noch ihre notwendigen Fahrten zur Versorgung durchführen können und zum Schutz des Oberhausener Einzelhandels, der von der Ansiedlung in der Existenz bedroht wird. In der morgigen Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen wird unsere Fraktion diese Linie weiterverfolgen und sich vehement gegen die Ansiedlungspläne aussprechen. Das sich immer wiederholende Argument ‚Arbeitsplätze‘ kann nicht alleiniges Entscheidungskriterium sein. Für uns steht das Wohl der Bürgerinnen und Bürger an erster Stelle unserer politischen Entscheidungen.“, so Hake abschließend.